Generalisierung - Hunde lernen kontextbezogen

Wie lernt ein Hund - Hunde lernen kontextbezogen
und situativ, das heißt, sie verknüpfen bestimmte Verhaltensweisen mit der Umgebung und den Umständen, in denen sie diese gelernt haben.
Ein klassisches Beispiel: Wenn eine Übung, etwa das Sitz, auf der Wiese problemlos funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass der Hund diese Übung auch an einem anderen Ort, wie zum Beispiel auf dem Bürgersteig vor dem Supermarkt oder im eigenen Wohnzimmer, ebenso zuverlässig ausführt. Der Hund hat in diesem Fall noch nicht verstanden, dass die Übung unabhängig vom Ort oder der Situation immer gilt. Hier kommt der wichtige Trainingsaspekt der Generalisierung ins Spiel.
Generalisierung bedeutet, dass der Hund lernt, ein bestimmtes Verhalten nicht nur in einer bestimmten Umgebung oder unter bestimmten Bedingungen zu zeigen, sondern überall und jederzeit – unabhängig davon, ob es laut, leise, belebt oder ruhig ist. Für Hunde ist das jedoch keineswegs selbstverständlich.
Sie müssen Schritt für Schritt daran gewöhnt werden, dass „Sitz“ nicht nur auf der Trainingswiese, sondern auch im Treppenhaus, im Park, im Café oder bei Freunden zu Hause das gleiche Verhalten verlangt.
Das gelingt, indem man das Gelernte in möglichst vielen unterschiedlichen Kontexten abruft und übt. Erst wenn der Hund eine Übung an verschiedenen Orten, mit wechselnden Ablenkungen und in unterschiedlichen Situationen sicher ausführen kann, hat er sie tatsächlich generalisiert.
Hunde unterscheiden grundsätzlich nicht zwischen Training und Alltag – im Gegenteil zu uns Menschen.
Es ist entscheidend dass wir nicht nur im Training, sondern auch im Alltag konsequent, aufmerksam und klar agieren. Nur so kann der Hund lernen, das gewünschte Verhalten zu generalisieren und sich sicher und orientiert an unserer Seite zu bewegen.



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